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Schere statt Maschine: Warum wir ausschließlich mit der Schere arbeiten.

Bei jedem Haarschnitt gibt es eine Grundentscheidung: Schere oder Maschine. Für uns ist das keine Frage. Unser Name sagt eigentlich schon alles. Die mit den Scherenhänden arbeitet ausschließlich mit der Schere. Nicht aus Prinzip, sondern weil wir wissen, was damit möglich ist und was nicht.

Was der Unterschied wirklich ist

Die Maschine schneidet auf eine feste Länge. Gleichmäßig, schnell, vorhersehbar. Klingt erst mal gut. Aber Haare wachsen nicht gleichmäßig, fallen nicht gleichmäßig und sind in ihrer Struktur von Kopf zu Kopf verschieden. Eine Maschine kennt das nicht. Sie schneidet, wo sie schneidet.

Die Schere funktioniert anders. Jeder Schnitt ist eine Entscheidung. Der Friseur schaut, wie das Haar fällt, spürt sein Gewicht, beobachtet die natürliche Wuchsrichtung. Erst dann setzt er an. Das Ergebnis ist kein standardisierter Schnitt, sondern einer, der auf diese eine Person zugeschnitten ist.

Was ein Scherenschnitt dem Haar gibt

Ein Scherenschnitt sieht nach drei Wochen anders aus als ein Maschinenschnitt. Die Enden sind weicher, die Form bleibt länger erkennbar. Das Haar fällt natürlicher, weil die Gewichtsverteilung stimmt. Maschinenschnitte verlieren ihre Form oft schnell, weil jedes Haar stumpf auf genau derselben Länge abgetrennt wird, unabhängig davon, wie es wächst.

Bei der Schere entsteht ein weicherer Abschluss. Das Haar sieht nicht abgehackt aus, sondern ausgearbeitet. Dieser Unterschied ist besonders bei mittellangem und langem Haar sichtbar, aber auch bei kurzen Schnitten macht er sich bemerkbar.

Warum wir Die mit den Scherenhänden heißen

Der Name ist Programm. Als Afrim Malici den Salon 1998 im Gärtnerplatzviertel eröffnete, war die Entscheidung für die Schere keine Frage der Positionierung. Es war eine Frage des Handwerks. Wer das Handwerk ernst nimmt, arbeitet mit dem richtigen Werkzeug. Und das richtige Werkzeug für einen guten Haarschnitt ist die Schere.

Über 28 Jahre später ist das nicht anders. Jedes Mitglied unseres Teams ist in der Schere ausgebildet. Nicht als Zusatzqualifikation, sondern als Grundlage. Wer bei uns arbeitet, beherrscht die Schere. Das ist keine Selbstverständlichkeit in der Branche.

Schere braucht Können, das man nicht unterschätzen sollte

Eine Maschine ist verzeihend. Länge einstellen, durchführen, fertig. Mit der Schere zu arbeiten erfordert Technik, ein gutes Auge und jahrelange Erfahrung. Unser Team hat zusammen mehrere hundert Seminar- und Fortbildungsstunden investiert, speziell in Schnitttechniken.

Das merkt man im Ergebnis. Nicht beim ersten Blick in den Spiegel direkt nach dem Schnitt, sondern Wochen später, wenn der Schnitt noch immer sitzt.

Für wen ein reiner Scherenschnitt passt

Für fast jeden. Die Schere funktioniert bei langem Haar, kurzem Haar, lockigem Haar, glattem Haar, feinem Haar und kräftigem Haar. Der einzige Bereich, in dem Maschinenarbeit technisch notwendig ist, sind sehr kurze Herrenschnitte mit präzisen Fades oder Undercut-Kanten. Auch dort arbeiten wir so weit wie möglich mit der Schere und setzen die Maschine nur dort ein, wo sie wirklich gebraucht wird.

Wer das Ergebnis eines reinen Scherenschnitts noch nicht kennt, merkt den Unterschied beim ersten Termin. In unserem Salon im Münchner Gärtnerplatzviertel zeigen wir gerne, was mit der Schere möglich ist.

Überzeug dich selbst beim nächsten Termin.

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